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Psychotherapie

Hilfestellung bei der Integration traumatisierter Flüchtlinge in Kärnten -
Traumatherapie und psychotherapeutische Begleitmaßnahmen
Hauptaufgabe und Inhalt unserer Arbeit ist die gezielte Behandlung von psychischen Krankheiten an denen die Zielpersonen in Folge des Erlebten leiden. Ziel der Arbeit ist es, die Gesundheit, die Arbeitsfähigkeit und die Fähigkeit für die lebenswichtigen persönlichen Bedürfnisse zu sorgen, wiederherzustellen und zu festigen. Unter Einbindung der Sozialversicherungsträger wurden die Zielpersonen von PsychotherapeutInnen behandelt,
welche in die Psychotherapeutenliste gemäß § 17 Psychotherapiegesetz eingetragen sind.
Zielpersonen waren Asylwerber, anerkannte Flüchtlinge und Personen mit vorübergehendem Schutz.
Die Spezialität unserer Einrichtung ist eine Kombination von symptombezogener Psychotherapie und ressourcenstärkender psychosozialer Arbeit. Nach einem Erstgespräch mit dem/der KlientIn im Rahmen unserer psychotherapeutischen Ambulanz suchen wir aus unserem spezialisierten und geschulten TherapeutInnenteam
individuell passend eine/n PsychotherapeutIn und eine/n DolmetscherIn aus und überlegengleichzeitig, welche weiteren psychotherapeutischen Begleitmaßnahmen diese/r KlientIn braucht und organisieren diese.
Insgesamt haben wir unsere Tätigkeiten im Bereich psychotherapeutische Begleitmaßnahmen im Sinne von intensiver Lernbetreuung direkt in den Familien erweitert.

Schwerpunkt unserer therapeutischen Arbeit ist die dolmetschunterstützte interkulturelle Traumatherapie im Einzel – und im Gruppensetting. Die Therapien laufen unterschiedlich lange: meistens dauern die Therapien ein bis drei Jahre. Bei manchen KlientInnen reicht eine kürzere therapeutische Intervention von nur 5-10 Therapiesitzungen aus. Derzeit sind zehn Psycho 9 (Trauma) therapeutInnen bei Aspis tätig, davon einer in
Ausbildung unter Supervision, neun sind in die PsychotherapeutInnenliste des Ministeriums eingetragen.
In der psychotherapeutischen Ambulanz kommen die Menschen zu einer ersten Kontaktaufnahme. Hier wird entschieden, ob die jeweilige Person traumatisiert ist und eine Psychotherapie braucht oder nicht. Liegen Traumasymptome vor, erfolgt schon im Erstgespräch eine Krisenintervention und eine Art „Notversorgung“. Die Menschen werden direkt von der Aspis Ambulanz aus in die Ambulanz der Abteilung für Psychiatrie und
Psychotherapie, LKH Klagenfurt, geschickt (meist mit Dolmetscherin), wo sie sofort eine psychopharmakologische Behandlung bekommen. Die therapiebedürftigen Menschen werden auf eine Therapiewarteliste gesetzt. Es handelt sich dabei v.a. um Menschen die wir aus finanziellen Gründen nicht in Therapie nehmen konnten.